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Erwartungen sind so eine Sache.
Einerseits lasse ich mich natürlich gerne tragen von der Begeisterung über das, was ich mir als schön und auch großartig vorstelle, Erwartung ist dann gleichzusetzen mit Lebensfreude.

Andrerseits ist Hoffnung und Warten etwas, das zum Ausdruck bringt, dass mir etwas fehlt und das mich dazu bringt – mit ein bisschen Unzufriedenheit mit dem Jetzt – in die Zukunft zu projizieren. Erwartung ist damit ein Zustand der Ablehnung der augenblicklichen Situation und damit der Kritik an mir selbst.

Ganz automatisch halte ich gern an einer Vorstellung fest, die mich begeistert, und kann es nicht erwarten, dass sie sich verwirklicht. Mein Vertrauen greift zu kurz und ich glaube, dass es nicht geht, dass ich es nicht richtig mache. Ich schaffe damit den Boden für vergebliches Tun. Und dann sage ich mir, dass ich nichts erwarten soll.

Aber, wenn mich die Kraft der Begeisterung wieder auf ihren Flügeln in die Freude trägt, weiß ich wieder, wie unrecht ich damit habe.
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